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| Dianthus seit 14.Juli 2004 Ursprünglich benannte ihn nach dem rosafarbenen Steinröschen (Daphne striata), wobei ich davon ausging, daß er ein Mädchen sei... Dianthus war von Anfang an um etliches größer als die andern drei. Dianthus blieb zunächst in der Voliere. Er saß am nächsten beim Ausgang, und so konnte ich ihn aus allernächster Nähe fotografieren. Um ihn zu beruhigen, spielte ich das "Augenspiel" - und es funktionierte: Ich blinzelte den Kleinen an, und nach einer Weile blinzelte er zurück. Das Augenspiel funktioniert fast immer, um den Vögeln zu signalisieren, daß man harmlos ist und es nicht auf sie abgesehen hat :-) Interessanterweise war Dianthus (und nur er) für die Wellensittichdame Carlina interessant. Gleich am ersten Tag wurde Dianthus verfolgt und angebalzt - er hat's mit Geduld ertragen. Nach wenigen Wochen ließ Leo dann ab. Ich schätze, er verhielt sich so, weil er vom selben Züchter kam wie die Bourkesittiche und er daher Bourkesittiche wohl "kannte". Und vielleicht fand er ja auch Dianthus' Farbschlag einfach besonders reizend ;-) Inzwischen ist aus dem dicken runden Babydianthus ein schlanker Erwachsenenvogel mit ausgefärbtem Gefieder geworden. Besonders am Hinterkopf zeigt sich ein violetter Schimmer, und auch die blauen Stellen an den Flügelrändern sind intensiver geworden, ebenso wie die rosa Färbung. Inzwischen hat Dinathus mit Soldanella und mit Acinos gebrütet - wegen Männermangel mußten sie sich ein Männchen teilen. Der Nachwuchs ist mit Aladdins Hilfe wunderbar geraten. Der Farbe entsprechend taufte ich ihn nach der rosafarbenen Gletschernelke (Dianthus glacialis). (Photo: © Robert Flogaus-Faust) | ||
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